Nach einer Stunde Anfahrtszeit konnte das heutige Experiment gegen 9:30 Uhr beginnen: nach langer Bettelei durfte Finnley heute mit Papa zur Arbeit fahren.
Ich war noch guter Dinge, als Finnley sein Spielzeug auspackte und sich sofort in eins seiner Puzzle vertiefte. Das hielt allerdings nicht lange an und Finnley forderte Aufmerksamkeit. Da er die nicht in dem erhofften Maße erhielt, zerrte er gegen 11 Uhr seine Jacke von der Garderobe und wollte: „nach hause fahren…“ „Das geht aber nicht, ich muss ja arbeiten.“ „zu andere Arbeit…“. Aha. Soweit zu Finnleys Einschätzung des Arbeitsmarktes. Selbst mit Keksen, Weingummi, viel Aufmerksamkeit und Petzi auf dem Großbildschirm ging es um 13 Uhr nicht mehr. Finnley war müde, ungnädig und warf aufmüpfig sein Puzzle durch die Gegend. Also machten wir einen Spaziergang durch die Colonnaden und aßen im Curry Club Pommes. Gottseidank kam Yvonne gegen 14:30 Uhr und holte Finnley ab.
Das war ein anstrengender Tag, von dem ich nicht gedacht hätte, dass er Finnley gefallen hat. Aber er hat Yvonne ganz stolz von seinem Tag „in der Firma“ erzählt.
Schön. Wird aber so schnell nicht wiederholt… 

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